Riesenrummel rund um die Kölner Kickerliga. Die hiesigen Medien berichteten in bewegten Bildern und bewegenden Worten. Und in Ehrenfeld gab es zum 6. Spieltags ein Live-Konzert.
Alles neu macht der sechste Spieltag. Das dachten sich zumindest die Remis-Spezialisten von der Kickerliebe Ehrenfeld. Gegen Partisan Trauerspiel, den zuletzt erstarkten Tabellennachbarn aus der Gruppe A, sollte endlich der erste Heimsieg der Saison her. Dazu war den Gastgebern jedes Mittel recht, und so wurden eiligst ein paar Straßenmusikanten zusammengetrommelt, die in der Ehrenfelder Kicker-Arena jaulend in die Saiten schlugen. Brachte aber alles nix. Die Gäste aus der Südstadt ließen sich kaum irritieren, und am Ende stand in der Ergebnisspalte wieder einmal die Doppelzehn: 10:10. Mehr zum Spiel.

Unbequemer Besuch für Faro, den Kapitän vom FC Nankatsu, und sein Team. Die Truppe von Torpedo Ehrenfeld hatte vorbeigeschaut und war komplett ohne Gastgeschenk gekommen. Stattdessen gab es eine herbe 7:13-Klatsche, von der sich die Weidenpescher erst einmal erholen müssen. Kommentar auf der Sieger-Homepage: “Sorry, dass wir die Punkte mitgenommen haben, ihr könnt sie euch beim Rückspiel im Qlosterstüffje dann auch nochmal anschauen (aber anfassen is nich!).” Weil auch die Katschmareks Ehrenfeld beim TFC Rawumms mit 4:16 unter die Räder kamen, rücken die Teams in der Gruppe A jetzt ganz eng zusammen. Oben rangiert weiterhin die heimstarke Lottaleben Süd, die “Wir fordern” mit 7:13 aus der Lotta fegten.
Über das Spiel der Kalker (B)Allmacht gegen die Zerstörer ist bereits im Kölner Stadt-Anzeiger ausführlich berichtet worden. Spannung versprach am 6. Spieltag aber auch das Nachbarschaftsduell zwischen dem Team Soylent Green und den Kickergurken. Auf dem äußerst gewöhnungsbedürftigen Spielgerät der Hausherren kamen die Gurken erstaunlich gut zurecht. Dass die Gäste im Vorfeld die räumliche Nähe genutzt und ein paar Extraschichten an dem italienischen Sportmöbel absolviert haben, lässt sich nur vermuten. Jedenfalls setzten sie sich mit 12:8 durch und klauten den Soylents wichtige Punkte. Wenig Probleme hatte das Team aus Gottes Grüner Wiese. Die Mannschaft aus dem Belgischen Viertel hatte zuletzt deutlich gegen die Zerstörer verloren und ließ ihren Frust nun am Roten Stern aus Mülheim freien Lauf. Endergebnis: Grün schlägt Rot mit 17:3.
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